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'Unterwegs in Zwischenzeiten' Osteuropa 1988-1991

Jung. Neugierig. Unvoreingenommen.

In Zeiten des Umbruchs, von 1988 bis 1991, waren vier junge Fotografie-Studenten selbst in einer Zeit des schöpferischen Aufbruchs:
Michael Neuhaus, Andreas Einzmann, Olaf Faustmann und Gerard Saitner brachen kurz vor dem Ende ihres Fotografie-Studiums an der Fachhochschule Dortmund unabhängig voneinander zu Reisen in das politisch sich wandelnde Osteuropa auf.
Ihre Ziele: Ostdeutschland, Albanien, die Tschechoslowakei, Russland und die Ukraine.

Ohne Auftrag und redaktionelle Vorgaben nahmen sie als Fotografen das Leben der Menschen in Osteuropa mit freiem und vorurteilsfreiem Blick auf. Bestehende Klischees fotografisch zu bestätigen oder die millionenhaft produzierten Motivwelten zu reproduzieren, lag nicht in ihrem Interesse.Fotografien und Bildserien, die die humane Haltung gegenüber Menschen in diesen besonderen Situationen des politischen Umbruchs zeigen, standen im Fokus ihrer Arbeit.

Ein Vierteljahrhundert später kreuzen sich die Wege der vier Reisenden von damals erneut. Jetzt haben sie sich zusammengetan, um in einem gemeinsamen Projekt diese fotografischen Positionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.